Analysentechnik 3 | 16

Emissionen jederzeit im Blick

Mehrkomponenten-FTIR-Analysensystem ACF5000 reduziert die Betriebskosten

Validiereinheit manuell oder automatisch ansteuern

Der ACF5000, das neue Mehrkomponenten-FTIR-Analysensystem (FTIR = Fourier-Transformation-Infrarot-Spektroskopie) für die Emissionsüberwachung, erweitert das ABB-Produktportfolio der kontinuierlichen Gasanalyse. Er kombiniert die Vorteile eines FTIR-Spektrometers mit der FID-Technologie (FID = Flammenionisationsdetektor) sowie der Sauerstoffmessung per Zirkondioxid-Sonde und ermöglicht so die simultane Messung von bis zu 15 Komponenten. Typische Einsatzgebiete sind neben fossil befeuerten Kraftwerken auch Müllverbrennungsanlagen und Anlagen mit Sekundärbrennstoffen, beispielsweise Zement-Drehrohröfen. Die mit optischen Folien und gasgefüllten Zellen bestückte Validiereinheit überwacht Präzision oder Drift, ist langzeitstabil und lässt sich manuell oder automatisch ansteuern. Für den Anlagenbetreiber fallen weder Kosten für Prüfgasflaschen noch für Servicepersonal an. Der ACF5000 bietet erstmals die Möglichkeit, die Summe der flüchtigen organischen Verbindungen (VOC = Volatile Organic Components) mithilfe des FTIR-Verfahrens zu messen, und stellt eine kostengünstige Alternative zur herkömmlichen VOC-Messung mittels FID-Technologie dar, weil keine Verbrauchsmaterialien wie Brennerluft oder Wasserstoff erforderlich sind.

 

Vorteile

  • Simultane Messung von bis zu 15 Messkomponenten
  • Kontinuierliche Emissionsmessung in Verbrennungsanlagen
  • Einfache, regelmässige Validierung der Messbereiche
  • Erhebliche Reduzierung der Betriebskosten
  • Erfüllt EPA- und CSA-Standards