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Gebäudeautomation

BMW richtig ausgeleuchtet


Auto Graf setzt im neuen Hauptsitz in Meilen auf KNX

Michael Graf (r.) im Ausstellungsraum im Gespräch mit Marc Obrist.

Auto Graf in Meilen ist ein alteingesessenes Familienunternehmen mit fast 70-jähriger Geschichte und seit 2002 Vertragspartner von BMW und Mini. Wenn der grösste Autohändler des Bezirks an der «Goldküste» des Zürichsees einen neuen Hauptsitz mit Showroom für die edlen Karossen erbauen lässt, sind die Erwartungen verständlicherweise hoch.

Das markante Gebäude an der Seestrasse mit der komplett verglasten Fassade unter dem ausladenden, weissen Flachdach löst den Anspruch an moderne, einladend wirkende Repräsentativität ein.

«Wir sehen unseren neuen Sitz hier primär als Ort der Begegnung mit unseren Kunden», so Michael Graf, Co-Geschäftsführer des Traditionshauses. In der Galerie im ersten Stock sind zudem Arbeitsplätze integriert. Der bisherige Showroom gleich nebenan wurde exklusiv zum Pavillon für die Automarke Mini umgebaut. Es ist der weltweit erste nach den neuesten Konzepten des BMW-Konzerns eingerichtete Mini-Showroom. «Die Trennung der Marken BMW und Mini in der Präsentation war auch einer der Gründe für den Neubau, wobei wir so oder so mehr Platz für unsere Ausstellung gebraucht haben», ergänzt Graf.

Im lichtdurchfluteten neuen Showroom können zehn Fahrzeuge präsentiert werden. Ein Highlight ist der separate, exklusive Ausstellungsraum für die individuell auszustattenden Sportwagen der Reihe BMW M.

Der Neubau für Auto Graf wurde von Generalunternehmer HRS realisiert, mit Marc Obrist als Projektleiter. Er empfahl eine KNX-Automationslösung. «Für mich war klar, dass zu diesem modernen, repräsentativen Neubau eine fortschrittliche, umfassende Automationslösung passt», so Obrist. Er vermittelte für Michael Graf eine KNX-Vorführung im Showroom von ABB in Baden.

Was ihn offenbar überzeugte: «Die Lösung sollte zum hohen Qualitätsanspruch von BMW passen. Und das ist bei KNX von ABB der Fall», betont Graf. Die einfache Handhabung der einmal programmierten Szenarien habe ihn ebenfalls überzeugt. «Und natürlich wollten wir möglichst alles in Sachen Gebäudeautomation von einem einzigen Hersteller beziehen.»

«Die Belichtungsszenarien wurden mit der Visualisierungssoftware EisBär programmiert, vom lokalen Dienstleister Elektro Bär», ergänzt Obrist. Insgesamt 152 Leuchtkörper werden gezielt angesteuert. Noch sind längst nicht alle Möglichkeiten der KNX-Automationslösung ausgereizt. «Wir haben unseren neuen Hauptsitz nach 18 Monaten Bauzeit Anfang September 2016 eingeweiht», so Graf. «Für die Beleuchtung unserer BMW-Modelle liessen wir zuerst je ein elegantes Tages- und ein Nachtszenario programmieren, die sich einfach per Knopfdruck oder Timer einstellen lassen und die uns gefallen.»

«Möglich ist noch weit mehr», erläutert Obrist. «Über KNX kann natürlich jeder einzelne Leuchtkörper angesteuert werden. So liesse sich beispielsweise das jeweils neueste Modell intensiver ausleuchten.» Auch eine Automatisierung der Beschattung – für den Fall, dass Storen montiert werden – ist im System angedacht.

«Das schauen wir später an. Wichtig ist für uns derzeit, dass wir eine zuverlässige, einfach zu bedienende Automationslösung haben. Und das bietet uns dieses ABB-System», hält Graf abschliessend fest.

« Für mich war klar, dass zu diesem modernen, repräsentativen Neubau eine fortschrittliche, umfassende Automationslösung passt. »